Vollmachten: Post zieht erste Bilanz

Mitteilung vom 02.07.2012

Die Post hat per 1. April 2012 ihr Angebot für die Abholung von Postsendungen durch Dritte neu gestaltet. Die aufwändige  Bereinigung der Daten mit den bisherigen Vollmacht-Kunden wurde Ende Juni abgeschlossen. Die Rechnungsstellung für die Bezahlung der Vollmachten erfolgt jedoch erst Anfangs 2013. Um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen, hat die Post zudem entschieden, eine zusätzliche kostenlose Alternative anzubieten. Diese ist in Entwicklung und wird 2013 eingeführt.

Die Schweizerische Post hat per 1. April ihre Dienstleistung „Vollmachten“ neu gestaltet. Sie gilt in allen Poststellen in der Schweiz und kostet bei Eröffnung am Schalter CHF 36, im Internet CHF 24.  Per Ende Juni wurde die aufwändige Bereinigungsphase mit den bisherigen 650‘000 Vollmacht-Kunden abgeschlossen. Rund ein Drittel aller Vollmachten werden von den Kunden nicht mehr gebraucht und konnten gelöscht werden. Die Rechnungsstellung für die neugestaltete Dienstleistung erfolgt jedoch erst Anfangs 2013. Damit die Post den Kunden mehr Wahlmöglichkeiten unterbreiten kann, entwickelt sie eine zusätzliche kostenlose Alternative für die gelegentliche Bevollmächtigung von Dritten, beispielsweise zur Abholung einer einzelnen Sendung. Ende 2013 wird die künftige Geltungsdauer der Vollmachten aufgrund des Nutzungsverhaltens überprüft. Vollmacht-Kunden, die die Dienstleistung seit dem 1. April neu beziehen und diese für 12 Monate bezahlen, werden bis Ende 2013 keine Erneuerungsrechnung erhalten.

Mit der zusätzlichen, kostenlosen Alternative kommt die Post einem Kundenbedürfnis entgegen, das in der am 1. April 2012 eingeführten Lösung nicht ausreichend abgedeckt ist.

Vollmacht zur Abholung von avisierten Postsendungen

Preis für neue Vollmacht für die ersten 12 Monate, Schalter (unbeschränkte Anzahl Personen) CHF 36.–
Folgeperiode: CHF 24.–
Preis für neue Vollmacht für die ersten 12 Monate, Internet (unbeschränkte Anzahl Personen) CHF 24.–
Folgeperiode: CHF 24.–
Ab 2013: Alternative zur gelegentlichen Bevollmächtigung kostenlos
Notariell beglaubigte Vollmacht CHF 15.– bis CHF 51.–
(kantonal unterschiedlich, ohne Gewähr)

Übrigens: Familienangehörige mit gleichem Namen (auch Doppelnamen) brauchen sich nicht gegenseitig zu bevollmächtigen. Aus Sicht der Post lässt sich auf Zugehörigkeit schliessen. Grundlage für den Bezug einer Sendung bildet in jedem Fall die Abholungseinladung.