Export: Zoll / MWSt

 

Wo kann ich eine Liste der Verkehrseinschränkungen finden?

Diese Informationen finden Sie unter  Verkehrseinschränkungen
 

Wo kann ich eine Liste der nicht zugelassenen Inhalte finden?

Diese Informationen finden Sie unter  Einfuhrbeschränkung
 

Wo finde ich Informationen zum Versand spezieller Inhalte bzw. Gefahrgut?

Diese Informationen finden Sie unter  Einfuhrbeschränkung
 

Wie kann Bargeld im internationalen Postverkehr sicher versendet werden?

Sendungen mit Bargeld sind im internationalen Postverkehr nicht zugelassen. Swiss Post International übernimmt im Falle von Verlust oder Beraubung keinerlei Haftung.
(Allgemeinen Geschäftsbedingungen „Postdienstleistungen“ der Schweizerischen Post; Ziff. 2.6 sowie 4.4.2)

Bitte verwenden Sie deshalb für Geldtransfers die Produkte von PostFinance (PostCash, PostGiro, Western Union etc.). Informationen dazu erhalten Sie direkt über die Hotline von PostFinance oder die angegebene E-Mail-Adresse:

 

Unsere Exportsendung befindet sich gemäss Track & Trace / Sendungsverfolgung beim ausländischen Zollamt. Wieso wird die Sendung nicht zugestellt?

Oft lagern Sendungen bei einer lokalen Zollstelle im Bestimmungsland, da entweder der Empfänger Selbstverzollerstatus hat oder die Inhalts-Deklaration für den ausländischen Zoll ungenügend ist.

In diesen Fällen wird der Empfänger in der Regel vom Zoll benachrichtigt. Falls dies nicht klappt, kann sich der Empfänger mit seiner Poststelle oder direkt mit der zuständigen Zollstelle in Verbindung setzen.

Wenn dies erfolglos bleibt oder dem Empfänger die Zollstelle nicht bekannt ist, wenden Sie sich bitte an uns. Wir fragen dann die ausländische Postverwaltung für genauere Informationen an und können abklären, wie der Empfänger weiter vorgehen muss.

 

Wann kann bei der Ausfuhr auf die elektronische Veranlagungsverfügung der Eidg. Zollverwaltung (eVV) verzichtet werden?

Bei Ausfuhren von Gegenständen, die keiner Bewilligungspflicht unterliegen und einen Warenwert bis CHF 1‘000 ausweisen, wird auf die eVV verzichtet. Als mehrwertsteuerpflichtige Personen bei der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) eingetragene Unternehmen können in diesen Fällen die Ausfuhr gegenüber der ESTV anhand des Aufgabenverzeichnisses / der Aufgabenquittung der Post, sowie anhand der relevanten Geschäftsunterlagen (z.B. Bestellung, Rechnungskopie, Liefervertrag, Zahlungsbeleg) nachweisen.
 

Was ist eine elektronische Veranlagungsverfügung (eVV)?

Die elektronische Veranlagungsverfügung ist ein von der Eidgenössischen Zollverwaltung ausgestellter Ausfuhrnachweis in Form eines elektronischen Dokuments für aus der Schweiz exportierte Waren. Die eVV ist das elektronische Gegenstück des bisher bekannten Ausfuhrzollausweises auf Papier.
 

Wo und ab wann findet die elektronische Veranlagungsverfügung Anwendung?

Für in Postsendungen exportierte Waren wird dem Versender der Ausfuhrnachweis ausschliesslich in Form der elektronischen Veranlagungsverfügung erbracht. Es werden keine physischen Ausfuhrzollausweise mehr zur Verfügung gestellt.
 

Wer hat Anspruch auf eine elektronische Veranlagungsverfügung?

Die Bedingungen für den Anspruch auf eine elektronische Veranlagungsverfügung sind mit jenen für einen physischen Ausfuhrzollausweis identisch.

Grundsätzlichen Anspruch auf eine eVV haben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein steuerpflichtige Unternehmen.

Weiter wird die eVV nur für im Postkanal exportierte Waren mit einem Wert > 1000 CHF oder für ausfuhrbewilligungspflichtige Waren ausgestellt.

 

Für welche Postprodukte wird die elektronische Veranlagungsverfügung angeboten?

Die elektronische Veranlagungsverfügung ersetzt den physischen Ausfuhrzollausweis. Für folgende Produkte wird eine elektronische Veranlagungsverfügung angeboten:

  • Briefe PRIORITY und ECONOMY
  • PostPac International PRIORITY und ECONOMY
  • GLS-Pakete

Im Verlauf des Jahres werden die Versandlösungen URGENT Business, TNT Express und Stückguttransporte von PostLogistics hinzukommen.

 

Wo und wie beziehe ich als Versender einer Brief- oder Paketsendung ins Ausland die mir zustehende elektronische Veranlagungsverfügung?

Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, die elektronische Veranlagungsverfügung zu beziehen?

  1. Download von der Internetseite  www.post.ch/evv
  2. Erhalt per E-Mail (nur für Exporte mit PostPac International und nur wenn der Frachtbrief mit einem der elektronischen Tools von Swiss Post International erstellt und die E-Mail-Adresse des Absenders explizit erfasst wurde)
  3. Bestellung beim Kundendienst Postverzollung (telefonisch oder E-Mail): Für uneingeschriebene Briefsendungen besteht nur diese Bezugsmöglichkeit)
 

Wie funktioniert der Bezug meiner elektronischen Veranlagungsverfügungen auf www.post.ch/evv?

Um eine elektronische Veranlagungsverfügung für eine exportierte Ware zu beziehen, muss der User die Sendungsnummer sowie seine Postleitzahl sozusagen als Login-Daten erfassen. Danach kann er seine eVV herunterladen und auf seiner eigenen IT-Instrastruktur abspeichern und bei Bedarf drucken.
 

Ab wann und wie lange steht eine elektronische Veranlagungsverfügung zum Bezug bereit?

Elektronische Veranlagungsverfügungen werden in der Regel innert zwei Werktagen nach der Ausfuhr in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Ab diesem Zeitpunkt steht die eVV entweder zum Download bereit oder sie wird per E-Mail dem Absender zugesandt.

Auf  www.post.ch/evv stehen eVV während drei Monaten nach der Ausfuhr dem Absender kostenlos und zum mehrfachen Download zur Verfügung.

 

Wohin wende ich mich, wenn ich eine elektronische Veranlagungsverfügung benötige, für welche der Export mehr als drei Monate zurückliegt?

Liegt die Warenausfuhr mehr als drei Monate zurück, ist der Kundendienst Postverzollung zu kontaktieren. Dort wird man Ihnen gegen Verrechnung einer Administrativgebühr die Ihnen zustehende elektronische Veranlagungsverfügung aushändigen.
 

Wohin wird die elektronische Veranlagungsverfügung geliefert, wenn ich die Ware elektronisch zur Ausfuhr angemeldet habe (e-dec Export-Verfahren)?

Wird eine Ware über e-dec Export elektronisch zur Ausfuhr angemeldet, wird die elektronisch Veranlagungsverfügung in das jeweilige Kundentool zurückgesandt. In diesem Falle ist der Bezug der eVV über die Plattform  www.post.ch/evv nicht möglich.

 

Wie lange muss ich als mehrwertsteuerpflichtiges Unternehmen die elektronische Veranlagungsverfügung aufbewahren?

Mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen sind gegenüber der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) verpflichtet, die Veranlagungsverfügung 11 Jahre (10 + laufendes Jahr) in elektronischer Form aufzubewahren.
 

Wie kann eine Veranlagungsverfügung nachträglich bezogen werden?

  1. Wenn die Ausfuhranmeldung manuell durch die Post erfolgte: Kostenloser Download unter  www.post.ch/evv oder telefonisch über den Kundendienst Postverzollung
    Wenn die Ausfuhranmeldung durch den Kunden über e-dec erfolgte: Grundsätzlich wird die eVV an das System zurückgespielt, mit welchem die Anmeldung vorgenommen wurde. Fehlt die eVV, muss die Eidg. Zollverwaltung kontaktiert werden.
  2. Wenn beim Versand nachweislich keine Zollanmeldung erfolgt ist, erstellt Swiss Post International beim Zoll ein Gesuch um Erstellung einer nachträglichen Veranlagungsverfügung, welcher dann dem Kunden kostenlos nachgeliefert wird, sofern das Gesuch vom Zollamt akzeptiert wird.
  3. Folgende Parameter müssen eingehalten werden, damit nachträgliche Veranlagungsverfügung bestellt werden kann:
    1. Die Sendung wurde über die Schweizerische Post ausgeführt.
    2. Das Ausfuhrdatum der Sendung darf nicht länger als 60 Tage zurückliegen.
    3. Der Warenwert der Sendung beträgt mindestens 1‘000.- CHF.
    4. Es ist eine Handelsrechnung (Kopie) vorhanden, welche die Angaben bestätigt.
    5. Es liegt eine originale Quittung der Einfuhrverzollung im Ausland oder eine Bestätigung der ausländischen Schweizer Vertretung (z.B. Botschaft), dass sich diese Waren im jeweiligen Land befinden, vor.
 

An wen melde ich den Antrag für eine nachträglich erstellte Veranlagungsverfügung?

Der Antrag kann telefonisch beim Kundendienst Postverzollung unter 0848 639 639 erfolgen.

Schriftliche Anträge können an gerichtet werden.

 

Wie ist die Ausfuhrdeklaration auszufüllen?

Die Ausfuhrdeklaration gemäss nachfolgender Abbildung ist nur für Briefsendungen bis 2kg zu verwenden. Sie ist folgendermassen auszufüllen:

Formular

  1. Name und Adresse des Absenders
  2. Name und genaue Adresse des Empfängers
  3. Telefonnummer des Empfängers
  4. Inhalttypisierung
  5. Art und Nummer der Warenverkehrsbescheinigung (EUR.1)
  6. Nummer der Ausführbewilligung und Ausgabedatum
  7. Ankreuzen, wenn Handelsrechnung beiliegt (+ evtl. Nummer der Rechnung angeben)
  8. Menge und Einheit jeder Inhaltsposition
  9. Genaue Bezeichnung des inhalts
  10. Warenwert des Inhalts in CHF
  11. Nettogewicht
  12. Tarifnummer und Schlüssel (nur für kommerzielle Sendungen)
  13. Ursprungsland der Waren
  14. Total Warenwert
  15. Bruttogewicht der Sendung
  16. Portokosten
  17. Bemerkungen
  18. Datum und Unterschrift des Absenders

Die Ausfuhrdeklaration für URGENT und PostPac International ist Bestandteil des Frachtbriefes und wird folglich nicht einzeln ausgefüllt.

 

Wo kann ich mich über die Ein- und Ausfuhrbestimmungen informieren?

  1. Im Internet auf der Seite  www.post.ch/info-int unter "Einfuhrbestimmungen"
  2. auf der Website des Zolls: www.zoll.ch
  3. über die verschiedenen Zollämter in Basel, 061 201 22 22, Zürich, 044 242 26 10 oder Genf, 022 717 77 30.
  4. bei den Botschaften oder konsularischen Vertretungen der verschiedenen Länder.
 

Wann wird für die Warendeklaration die grüne Zolldeklaration (CN 22) angewendet und wie wird sie ausgefüllt?

Die grüne Zolldeklaration (CN 22) dient der Warendeklaration bis 700.00 CHF auf Briefsendungen bis 2 kg.
Die grüne Zolldeklaration (CN 22) ist gemäss nachfolgender Abbildung auszufüllen:

Kleber

  1. Inhaltstypisierung
  2. Genaue Beschreibung des Inhalts
  3. Nettogewicht
  4. Warenwert
  5. Gesamtgewicht
  6. Total Warenwert und Währung
  7. Nur für kommerzielle Sendungen: Zolltarifnummer und Ursprungsland der Waren
  8. Datum und Unterschrift des Absenders
 

Wann wird für die Zolldeklaration (CN 23) angewendet und wie wird sie ausgefüllt?

Die Zolldeklaration (CN 23) dient der Warendeklaration bis 700.00 CHF, wenn der Absender dem Empfänger den effektiven Warenwert nicht preisgeben will und wenn der deklarierte Warenwert 700.00 CHF übersteigt. Die Zolldeklaration findet Anwendung bei Briefsendungen bis 2 kg.

Die Zolldeklaration (CN 23) ist gemäss nachfolgender Abbildung auszufüllen:

Formular

  1. Name und Adresse des Absenders
  2. Name und genaue Adresse des Empfängers
  3. Telefonnummer des Empfängers
  4. Inhalttypisierung
  5. Art und Nummer der Warenverkehrsbescheinigung (EUR.1)
  6. Nummer der Ausführbewilligung und Ausgabedatum
  7. Ankreuzen, wenn Handelsrechnung beiliegt (+ evtl. Nummer der Rechnung angeben)
  8. Menge und Einheit jeder Inhaltsposition
  9. Genaue Bezeichnung des inhalts
  10. Warenwert des Inhalts in CHF
  11. Nettogewicht
  12. Tarifnummer und Schlüssel (nur für kommerzielle Sendungen)
  13. Ursprungsland der Waren
  14. Total Warenwert
  15. Bruttogewicht der Sendung
  16. Portokosten
  17. Bemerkungen
  18. Datum und Unterschrift des Absenders